Planung und Finanzierung: Reale Kosten & günstige Kredite

Der Kauf einer Immobilie geht in den meisten Fällen mit einer Finanzierung einher. Nur sehr wenige Immobilienkäufer sind in der Lage, ihre Immobilie bar zu bezahlen. Die Finanzierung für eine Immobilie erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von zehn bis 30 Jahren. Eine sorgfältige Planung ist somit sehr wichtig. Ein stabiles Einkommen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine sichere Finanzierung. Das Einkommen sollte für den Finanzierungszeitraum gesichert sein. Dabei müssen Sie Veränderungen in der Lebensplanung ebenso berücksichtigen wie die Möglichkeit, dass es durch eine Krankheit oder Arbeitslosigkeit Verdienstausfälle gibt. Junge Paare möchten vielleicht Kinder bekommen, was sich ebenfalls auf das Einkommen auswirkt.

Wichtig ist ein stabiles Fundament

Eine sichere Lebensplanung ist nicht möglich, da immer unvorhergesehene Dinge auftreten können. Wichtig ist jedoch, dass die Finanzierung auf einem stabilen Fundament aufgebaut wird. Werden die monatlichen Raten von Anfang an zu knapp geplant, kann es zu großen Problemen kommen, wenn das Geld durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder die Geburt eines Kindes plötzlich knapp wird. Ein großer Puffer im monatlichen Budget ist für eine sichere Finanzierung unbedingt erforderlich.

Professionelle Beratung

Lassen Sie sich beim Kauf einer Immobilie und in sämtlichen Finanzierungsangelegenheiten von einem Experten beraten. Die IHV bietet Ihnen nicht nur Unterstützung beim Verkauf von Immobilien, sondern wir beraten Sie auch gern bei allen Fragen rund um die Finanzierung einer Immobilie. Es gibt verschiedene Säulen, auf denen eine Immobilienfinanzierung aufgebaut werden kann. Jede Form der Finanzierung eine sehr individuelle Komponente. Mit einem maßgeschneiderten Paket ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Verbindlichkeiten während der gesamten Laufzeit ohne Probleme bedienen können, am höchsten. Wir beraten Sie individuell und helfen Ihnen, aus den vielen Angeboten auf dem Markt das zu wählen, welches zu Ihrem Einkommen und der geplanten Investition passt. Wir stellen Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor und übernehmen gern die Verhandlungen mit Banken oder Versicherungen. Unser gemeinsames Ziel ist eine Finanzierung, die Sie sicher tragen können.

Kosten realistisch ermitteln

Bevor Sie eine Finanzierungssumme festlegen, sollten Sie sich einen Überblick über die Gesamtkosten verschaffen. Viele Bauherren vergessen bei ihrer Kalkulation die Nebenkosten. Dies kann dazu führen, dass Teile des Innenausbaus oder der Garten nicht zeitnah fertiggestellt werden können, weil die finanziellen Mittel nicht ausreichen. Die Baukosten umfassen die schlüsselfertige Fertigstellung des Eigenheims.

Extra Kosten für Innenausbau, Außenanlagen, Nebenkosten

Eine Einbauküche und die Ausstattung von Bad und Gäste-WC sollten ebenso eingeplant werden wie eine grundlegende Gestaltung des Gartens, des Eingangsbereiches und der Terrasse. Vergessen Sie auch die Nebenkosten für den Notar, die Grunderwerbsteuer und die Inanspruchnahme eines Maklers nicht. Oftmals kommt eine fünfstellige Summe zusammen, die nach dem Kauf des Hauses fällig wird. Wenn Sie bislang zur Miete gewohnt haben, kann es sein, dass Sie für einige Monate Ihre Miete und die ersten Raten für das Haus parallel bezahlen müssen. Denken Sie auch an Kosten für eventuelle Versicherungen, die Sie als Bauherr abschließen müssen. Einen Puffer sollten Sie ebenfalls einplanen, denn einige Kosten lassen sich vorab nicht endgültig kalkulieren.

Die Säulen einer Finanzierung

Im Gegensatz zu einem klassischen Bankkredit besteht eine Finanzierung aus verschiedenen Säulen. Zu diesen gehören das Eigenkapital, ein Bausparvertrag, ein Förderkredit und der klassische Bankkredit.

Eigenkapital: Wie sind Sie finanziell aufgestellt?

Ohne Eigenkapital sollten Sie ein Haus oder eine Wohnung nicht finanzieren. Ratsam sind 25 % der Gesamtsumme. Nicht nur das klassische Sparguthaben zählt. Auch Eigenleistung oder ein Grundstück, das sich im Besitz des Bauherren befindet, wird angerechnet.

Bausparvertrag: Kredit planen und bares Geld sparen

Bei einem Bausparvertrag sparen Sie 40 Prozent der Gesamtsumme innerhalb von sieben Jahren an. Es ist vorteilhaft, wenn Sie den Bau des Hauses zusammen mit der Zuteilungsreife des Bausparvertrages planen. Dann bekommen Sie einen zinsgünstigen Kredit, der 60 Prozent der Bausparsumme entspricht. Diesen lassen Sie vollständig in die Finanzierung einfließen.

Förderkredit: Banken als Investor

Einen Förderkredit können Sie bei der Landesinvestitionsbank Ihres Bundeslandes oder bei der KfW-Bank beantragen. Er ist an bestimmte Kriterien gebunden. Abhängig von der Art des Kredites werden Ihr Einkommen oder die Ausstattung des Hauses geprüft. So können Sie beispielsweise für ein Niedrigenergiehaus einen KfW-Kredit zu sehr günstigen Konditionen in Anspruch nehmen.

Bankkredit: Online oftmals günstiger

Der Bankkredit sollte immer die letzte Säule einer Finanzierung darstellen, da er am teuersten ist. Wenn Sie alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, beantragen Sie bei der von Ihnen ausgewählten Bank für den verbleibenden Betrag eine Finanzierung. Beschränken Sie sich dabei nicht auf das Angebot Ihrer Hausbank, sondern vergleichen Sie verschiedene Angebote miteinander. Onlinebanken bieten oftmals günstigere Zinsen, da sie die Kosten für ein Filialnetz sparen. Diese Einsparung wird in Form günstiger Zinsen an den Kunden weitergegeben.

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