Statistiken Immobilie: Preistiegerung, Demografie und Wertentwicklung

Statistiken und Studien sind wichtige Instrumente für Immobilienmakler, nicht nur zu Einschätzung von Quadratmeterpreisen und Immobilienpreisen, auch die demografische Entwicklung von Stadtteilen, der gesamten Bevölkerung einer Stadt aber auch von einzelnen Straßenzügen und Nachbarschaften ist wichtig für die Einschätzung. Für Immobilienkäufer aber auch für Verkäufer ist der Zeitpunkt des Geschäfts sehr wichtig um den höchstmöglichen Ertrag zu erzielen. Wie entwickelt sich die allgemeine wirtschaftliche Situation der Menschen? Wann lohnt sich der Kauf oder Verkauf? Welche aktuellen Studien gibt es? Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht für Sie die wichtigsten Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zu sammeln.

Statistiken zu Immobilien, Wohnen und Demografie

Weitere Studien und Statistiken finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes. Lesen Sie hier mehr zu Statistiken & Studien: Erbschaft.

2019

Einkommensgrenzen zur Einstufung in Arm und Reich für Singles und Paare

Hier sehen Sie die offizielle Auswertung zu: „Einkommensgrenzen zur Einstufung in Arm und Reich für Singles und Paare auf Basis des monatlichen Nettoeinkommens“.

  • Arm (1-Person): 781 Euro
  • Normal (1-Person): 1.301 Euro
  • Reich (1-Person): 3.418 Euro
  • Arm (Paar): 1.171 Euro
  • Normal (Paar): 1.952 Euro
  • Reich (Paar): 5.127 Euro

Statistik: Einkommensgrenzen zur Einstufung in Arm und Reich für Singles und Paare auf Basis des monatlichen Nettoeinkommens | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Verfügbares Einkommen je Arbeitnehmer

Verfügbares Einkommen je Arbeitnehmer* in Deutschland von 1960 bis 2018. Hier sehen Sie das durchschnittlich verfügbare Einkommen pro Arbeitnehmer in den letzten 5 Jahren in Deutschland:

  • 2018: 22.792 Euro
  • 2017: 22.124 Euro
  • 2016: 21.636 Euro
  • 2015: 21.098 Euro
  • 2014: 20.577 Euro

Statistik: Verfügbares Einkommen je Arbeitnehmer* in Deutschland von 1960 bis 2018 | Statista

Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt

Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2019. Hier sehen Sie die offizielle Auswertung zur Arbeitslosenquote der letzten 5 Jahre in Deutschland:

  • 2019: 5,3 Prozent
  • 2018: 5,2 Prozent
  • 2017: 5,7 Prozent
  • 2016: 6,1 Prozent
  • 2015: 6,4 Prozent

Statistik: Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2019 | Statista

Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt

Arbeitslosenzahl in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2019. Hier sehen Sie die durchschnittliche Arbeitslosenzahl in Deutschland der letzten 5 Jahre:

  • 2019: 2,39 Millionen
  • 2018: 2,34 Millionen
  • 2017: 2,53 Millionen
  • 2016: 2,69 Millionen
  • 2015: 2,79 Millionen

Statistik: Arbeitslosenzahl in Deutschland im Jahresdurchschnitt von 2004 bis 2019 (in Millionen) | Statista

2018

Quadratmeterpreis für Eigentumswohung – Top 10

Hier sehen Sie die Städte mit den höchsten Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen im Vergleich der Jahre 2010 und 2018* (in Euro pro Quadratmeter).

  1. München (Bayern) mit 8.342 Euro pro Quadratmeter; von 6.737 Euro je qm² 2014; Steigerung 1.695 Euro je qm² in 4 Jahren
  2. Stuttgart (Baden-Württemberg) mit 5.925 Euro pro Quadratmeter; von 4744 Euro je qm² 2014; Steigerung 1.181 Euro je qm²
  3. Frankfurt am Main (Hessen) mit 6.060 Euro pro Quadratmeter; von 4.373 Euro je qm² 2014; Steigerung 1.687 Euro je qm²
  4. Freiburg im Breisgau (Bayern) mit 4.943 Euro pro Quadratmeter; von 4.740 Euro je qm² 2014; Steigerung 203 Euro je qm²
  5. Ingolstadt (Bayern) mit 4.969 Euro pro Quadratmeter; von 4.287 Euro je qm² 2014; Steigerung 682 Euro je qm²

Statistik: Städte mit den höchsten Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen im Vergleich der Jahre 2010 und 2018* (in Euro pro Quadratmeter) | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Baufertigstellungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden

Hier sehen Sie die offizielle Auswertung zu: „Baufertigstellungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden* in Deutschland in den Jahren 2001 bis 2018 (in Tausend)“.

Statistik: Baufertigstellungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden* in Deutschland in den Jahren 2001 bis 2018 (in Tausend) | Statista

Städte mit den höchsten Mietpreisen für Wohnungen

Hier sehen Sie die 10 Städte mit den höchsten Mietpreisen im 4. Quartal des Jahres 2018:

  1. München: 17,56 Euro/m²
  2. Frankfurt am Main: 13,96 Euro/m²
  3. Stuttgart: 13,64 Euro/m²
  4. Berlin: 12, 29 Euro/m²
  5. Darmstadt: 12,23 Euro/m²
  6. Mainz: 12,17 Euro/m²
  7. Freiburg: 12,13 Euro/m²
  8. Wiesbaden: 12,03 Euro/m²
  9. Hamburg: 11,94 Euro/m²

Statistik: Städte mit den höchsten Mietpreisen für Wohnungen in Deutschland im 4. Quartal 2018 (in Euro pro Quadratmeter) | Statista

2017

Genehmigungsvolumen für neue Wohn- und Nichtwohngebäude

Statistik: Genehmigungsvolumen für neue Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2017 (in Milliarden Euro) | Statista

2016

Anzahl neu errichteter Wohngebäude nach Bundesland

Hier sehen Sie die Anzahl der neu errichteten Wohngebäude nach Bundesland:

  • Bayern: 21.600
  • Nordrhein-Westfalen: 17.400
  • Niedersachsen: 15.400
  • Baden-Württemberg: 14.500
  • Schleswig-Holstein: 6.800
  • Hessen: 6.400
  • Brandenburg: 6.200
  • Rheinland-Pfalz: 5.900
  • Sachsen: 4.300
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.400
  • Berlin: 2.200
  • Sachsen-Anhalt: 2.100
  • Thüringen: 2.000
  • Hamburg: 1.400
  • Saarland: 900
  • Bremen: 500

Statistik: Anzahl neu errichteter Wohngebäude in Deutschland nach Bundesland in den Jahren von 2016 bis 2017 (in 1.000) | Statista

Anzahl der genehmigten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden

Anzahl der genehmigten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland in den Jahren 1995 bis 2017.

Statistik: Anzahl der genehmigten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland in den Jahren 1995 bis 2017 | Statista

Entwicklung der Hauspreise

Entwicklung der Hauspreise in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2017 (2015 = Index 100).

Statistik: Entwicklung der Hauspreise in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2017 (2015 = Index 100) | Statista

Entwicklung des Mietpreisindex

Entwicklung des Mietpreisindex für Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2017 (2010 = Index 100)

Statistik: Entwicklung des Mietpreisindex für Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2017 (2010 = Index 100) | Statista

Sonstiges

Entwicklung der ortsüblichen Mieten

Wie haben sich die ortsüblichen Mieten in den letzten Jahren in ihrer Region entwickelt?

Statistik: Wie haben sich die ortsüblichen Mieten in den letzten Jahren in ihrer Region entwickelt? | Statista

Kontroverse: Google Street View

Würde es Sie stören, wenn Ihr Haus in Nahaufnahme bei Google Street View im Internet zu sehen wäre oder ist das nicht der Fall?

Statistik: Würde es Sie stören, wenn Ihr Haus in Nahaufnahme bei Google Street View im Internet zu sehen wäre oder ist das nicht der Fall? | Statista

Wohnungeigentum

Wie hoch ist die Eigentümerquote in den einzelnen Bundesländern? Hier sind die „aktuellsten“ Zahlen des statistischen Bundesamtes. Nach 2014 gab es bisher keine erneute Erhebung. Sobald neue Daten verfügbar sind, werden wir sie hier mit einpflegen! Hier sehen Sie die Eigentümerquote in Deutschland im Zeitraum von 1998 bis 2014 nach Bundesländern.

© Statista 2019 – Quelle: Statistisches Bundesamt

1998 2002 2006 2010 2014
Saarland 58,1% 56,9% 54,9% 63,7% 62,6%
Rheinland-Pfalz 55% 55,7% 54,3% 58% 57,6%
Niedersachsen 48,9% 51% 49% 54,5% 54,7%
Schleswig-Holstein 46,8% 49,4% 47,1% 49,7% 51,5%
Baden-Württemberg 48,3% 49,3% 49,1% 52,8% 51,3%
Bayern 47,6% 48,9% 46,4% 51% 50,6%
Hessen 43,3% 44,7% 44,3% 47,3% 46,7%
Brandenburg 35,5% 39,8% 39,6% 46,2% 46,4%
Deutschland gesamt 40,9% 42,6% 41,6% 45,7% 45,5%
Thüringen 39,2% 41,8% 40,6% 45,5% 43,8%
Nordrhein-Westfalen 37,4% 39% 38,7% 43% 42,8%
Sachsen-Anhalt 36,5% 39,6% 37,9% 42,7% 42,4%
Mecklenburg-Vorpommern 32,2% 35,9% 33,2% 37% 38,9%
Bremen 37,5% 35,1% 35,4% 37,2% 38,8%
Sachsen 28,7% 31% 29,5% 33,7% 34,1%
Hamburg 20,3% 21,9% 20,2% 22,6% 22,6%
Berlin 11% 12,7% 14,1% 14,9% 14,2%

Hotel verkaufen – Tourismus und Gästezahlen

München, Berlin, Frankfurt und deutschlandweit: Der Tourismus im Inland boomt und glänzt seit über 10 Jahren mit immer neuen Rekordzahlen. Dementsprechend steigt natürlich auch die Zahl an Übernachtungsgästen und im Immobilienmarkt die Nachfrage für Hotels. Vom schicken, luxuriösen Boutique Hotel in der Innenstadt bis zum Hotel mit angebundener Gastronomie und Veranstaltungsbereichen. In Deutschland macht man nicht nur mehr Urlaub, man gibt auch mehr dafür aus. So steigen die Preise für Übernachtungen und die Hotellerie wird für immer mehr Unternehmen und Unternehmer zu einem lukrativen Geschäft.

Ergo: Der Immobilienmarkt und Tourismusmarkt sind derzeit beide im Aufwind. Wenn Sie jetzt verkaufen, erzielen Sie einen guten Verkaufspreis – warum auf die nächste Immobilienblase warten? Wir zeigen Ihnen, wie sie die derzeitigen Gewinne mitnehmen können! Lesen Sie mehr: Hotel verkaufen.

Gästeübernachtungen in deutschen Beherbergungsbetrieben von 1992 bis 2018 (in Millionen).

Statistik: Gästeübernachtungen in deutschen Beherbergungsbetrieben von 1992 bis 2018 (in Millionen) | Statista

Hilfe und Begriffserklärung

Die wichtigsten Darstellungsformen und Begriffe im Überblick:

Warum sind die Studien so selektiv?

Das Statistische Bundesamt bietet nur einen Teil der Informationen zur kostenlosen Nutzung. Ein Großteil der Statistiken die für die Nutzung aufbereitet wurden, sind nur im Premium-Account verfügbar. Dieser Premium-Account beim Statistischen Bundesamt kostet monatlich 49 €.

Was ist ein Balkendiagramm?

Balkendiagramme sind die häufigste Form von statistischen Ergebnissen, die vom Bundesamt für Statistik verwendet werden. In einem Balkendiagramm werden verschiedene Werte auf einer Skala dargestellt. Die Skala erstreckt sich dabei auf eine Achse und enthält einen Wert, wie zum Beispiel die Menge der Einwohner oder die Höhe des durchschnittlichen Einkommens. Die andere Achse trägt dann die verschiedenen Typen beziehungsweise Klassen, zum Beispiel verschiedene Altersgruppen oder auch die Unterteilung in verschiedene Stadtteile.

Was ist ein Tortendiagramm?

Die Form des Tortendiagramms wird vom Statistischen Bundesamt relativ selten verwendet. Ein Tortendiagramm zeigt statistische Werte in einer 100% Verteilung. Eine Torte, das bedeutet ein Kreis, umfasst 100%. Trägt man nun die einzelnen Werte ein, zieht man eine gerade von der Kante zum Mittelpunkt. Dadurch entstehen kleine Dreiecke, eine Seite ist leicht gerundet. Dadurch entsteht der optische Effekt des Tortenstücks. Deshalb nennt man diese Darstellungsform von statistischen Werten auch Tortendiagramm.

Was macht das Statistische Bundesamt?

Als Behörde ist das Statistische Bundesamt dafür verantwortlich allgemeine, relevante Daten zu erheben. Diese Daten werden unter anderem von den verschiedenen Ministerien benutzt aber auch von Vereinen sowie von Privatpersonen und natürlich auch von Schülern und Studenten. Das Statistische Bundesamt hat seinen Sitz in Berlin, ist aber auch mit verschiedenen Stellen bundesweit vertreten.

Sind die statistischen Daten repräsentativ?

Ja, die Erhebungen des Statistischen Bundesamt das sind im Großteil repräsentative Umfragen oder Ergebnisse aus Hochrechnungen. Die Daten sind also für viele Bevölkerungsgruppen interessant. Vom Immobilienmakler, der die demografische Entwicklung eines bestimmten Gebietes beobachten will bis hin zum Schüler und Studenten der sich auf ein Referat oder eine große Hausarbeit vorbereitet. Damit erfüllt das Statistische Bundesamt eine große und wichtige Aufgabe in Deutschland.